Befreiung einer Eule aus Schafszaun
Am frühen Morgen um 08.06 Uhr kam die Alarmierung (H1 Frohnhausen - K 66 Frohnhausen-Friebertshausen - erstes Feld auf der rechten Seite).
Eine Eule hatte sich in einem Schafszaun mit ihrem Bein verfangen und kam aus eigener Kraft nicht los.
Wir rückten mit einem vollbesetzten Fahrzeug (1:5) aus und konnten die Eule innerhalb von wenigen Minuten aus dem Zaun schneiden. Zur Beruhigung wurde sie vorher noch komplett in eine Decke gewickelt.
Auch die Kameraden von Gladenbach waren kurz mit einem Fahrzeug vor Ort, konnten aber unverrichteter Dinge wieder abrücken.
Unser ortsansässiger Landwirt Herbert Benner übernahm dann die Aufgabe, die Eule von einem Spezialisten auf Verletzungen untersuchen zu lassen. Vielen Dank hierfür!
Um 18.00 Uhr erfolgte die Alarmierung über Sirene. Die Mitglieder waren zuerst ob der Uhrzeit etwas irritiert. War schon der zweite Montag im Monat? Nein, es war ja Dienstag und Monatsanfang. Also keine Sirenenprüfung, sondern ein Einsatz.
Laut Information ging es um einen Verkehrsunfall und einen Flächenbrand. Wir besetzten beide Fahrzeuge und waren halb aus dem Gerätehaus gefahren, da wurde unser Einsatz abgebrochen und wir konnten uns wieder umziehen und nach Hause gehen.
Die Alarmierung erfolgte um 15.19 Uhr. Wir rückten zu einem großen Flächenbrand des Burgwalds bei Cölbe-Schönstadt aus, der schon am Vortag ausgebrochen war. Über 400 Einsatzkräfte aus mehreren Landkreisen waren an den Löscharbeiten beteiligt.
Über 25 ha Fläche brannten ab.
Zeitungsbericht: Waldbrand bei Schönstadt: Feuerwehr seit Stunden im Einsatz (op-marburg.de)
Die Alarmierung erfolgte um 15.44 Uhr. Wir rückten zu einem kleineren Flächenbrand zwischen Sinkershausen und Bellnhausen aus, der zum Glück schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Autounfall Friebertshäuser Straße
Um 2.35 Uhr wurden wir zu einem Autounfall in der Friebertshäuser Straße mit einer eingeklemmten Person gerufen und rückten in einer Stärke von 1:12 aus. Zusätzlich waren noch die Polizei, der Rettungsdienst und die Kameraden aus Gladenbach und Weidenhausen vor Ort, um die eingeklemmte Person mit Schere und Spreizer retten zu können.
Ein Fahrzeug war aus Richtung Friebertshausen gekommen und hatte kurz nach dem Ortseingang ein auf der linken Seite in Richtung Friebertshausen parkendes Fahrzeug gerammt und 10-15 Meter fortgeschoben. Beide Fahrzeuge hatten sich gedreht, so dass die Fahrbahn komplett gesperrt war.
Die eingeklemmte Person konnte stabilisiert und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr abgestreut und gesäubert.
Gegen 04.30 Uhr kam dann der Abschleppwagen, der die Unfallfahrzeuge abtransportierte. Nach den letzten Aufräumarbeiten konnten wir wieder zurück zur Unterkunft und für den Rest der Nacht wieder ins Bett.
Dieselspurbeseitigung Sportplatzstraße 13 in Frohnhausen
Die Alarmierung erfolgte um 18.55 Uhr. Gemeldet wurde ausgelaufener Betriebsstoff auf Höhe der Sportplatzstraße 13 in Frohnhausen. Mit einer Stärke von 1:19 waren wir anwesend, die Kameraden von Gladenbach unterstützten uns mit Ölbindematerial. Ein Fahrzeug hatte Diesel verloren und dies im unteren Bereich der Sportplatzstraße auf einer Länge von ca. 150 m verteilt.
Die Spur wurde von uns abgestreut und anschließend vom Kameraden Karlheinz Weber mit seinem Kehrbesen aufgenommen und entsorgt.
Brandalarm ehemaliges Bundeswehrdepot Friebertshausen
Am frühen Vormittag wurden wir zu einem Feuer auf dem ehemaligen Bundeswehrdepot auf dem Donnerberg in Friebertshausen gerufen.
In der Stärke 1:13 rückten wir aus. Auch die Kameraden aus Gladenbach und Friebertshausen wurden alarmiert. Es stellte sich jedoch heraus, dass auf dem Gelände nur illegal Abfälle verbrannt wurden.
Der Brand wurde vor Ort gelöscht, danach konnten wir wieder nach Hause fahren.
Flächenbrand Böschung Sinkershausen
Um 12.45 Uhr wurden wir alarmiert. Eine Böschung zwischen Sinkershausen und Bellnhausen brannte. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.
Brandalarm 5 Altenheim Weitershausen
Um 16.01 Uhr erreichte uns die Alarmierung. Grund war eine qualmende Steckdose im Altersheim in Weitershausen.
In der Stärke 1:5 rückten wir aus, weitere 2 Kameraden blieben in Reserve zu Hause. Das Problem konnte aber in kürzester Zeit behoben werden, es kam glücklicherweise zu keinem Brand und so mussten keine Kameraden nachrücken.
Flächenbrand zwischen Sinkershausen und Weitershausen
Um 17.03 Uhr erreichte uns die Alarmierung. Grund war ein Flächenbrand an der Kreuzung oberhalb von Sinkershausen nach Weitershausen.
Mit weiteren 4 Feuerwehren konnten wir in einer Stärke von 1:13 ausrücken und den Flächenbrand gemeinsam schnell unter Kontrolle bekommen und löschen.
Nach gut einer Stunde konnten wir den Einsatz beenden.
Ölspurbeseitigung Sportplatzstraße in Frohnhausen
Um 18.16 Uhr erreichte uns die Alarmierung. Gemeldet wurde eine Ölspur in der Sportplatzstraße. Ein Fahrzeug hatte beim Fahren durch einen Defekt Öl verloren. Die Ölspur wurde von uns abgestreut und das kontaminierte Streugut aufgenommen und anschließend entsorgt. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.
Flächenbrand zwischen Gladenbach und Sinkershausen
Die Alarmierung erreichte uns um 15.55 Uhr. Zwischen Gladenbach und Sinkershausen (in der Sang) brannte ein gerade abgeernteter Acker komplett ab.
Mit einer Stärke von 1:10 rückten wir aus.
Die Feuerwehren aus Gladenbach und Frohnhausen bekämpften den Flächenbrand. Gegen 18.00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Verpuffung Schmittgasse in Sinkershausen
Um 23.37 Uhr wurden wir mit den Kameraden aus Gladenbach per Sirene und Prioritäten-SMS zu einer Verpuffung in Sinkershausen gerufen.
Mit einer starken Besetzung von 1:14 (beide Fahrzeuge waren voll) rückten wir an. Glücklicherweise war nach der Verpuffung für die Feuerwehr kein weiterer Handlungsbedarf vorhanden und wir, nachdem noch zur Sicherheit CO2-Messungen vorgenommen wurden, wieder nach Hause fahren konnten. Gegen 0:15 Uhr war der Einsatz dann beendet.
Motorradunfall Friebertshäuser Straße
Gegen 16.20 Uhr verunglückte ein 56-jähriger Marburger Motorradfahrer in Frohnhausen aus Richtung Sinkershausen kommend kurz nach der Kreuzung in der Friebertshäuser Straße.
Er war mit seiner 250er Honda auf die linke Spur geraten und frontal in einen ihm entgegenkommenden VW Arteon gekracht.
Direkt nach dem Unfall kamen schon die Anwohner und ein kurz zuvor von dem Verunglückten überholter Fahrradfahrer zu Hilfe. Kamerad Dirk Ronzheimer war zufällig in der Nähe und leistete mit den Anwohnern und dem Radfahrer Erste Hilfe. Kurz darauf traf auch schon ein Rettungswagen ein und die Sanitäter übernahmen. Aufgrund der schwersten Verletzungen des Verunglückten wurde noch der Rettungshubschrauber Christoph Gießen angefordert, der unterhalb der Allna landete.
Auch Kamerad Manfred Vogel, der ebenfalls in der Nähe war, sperrte sofort die Kreuzung ab, damit nicht weitere Fahrzeuge in den Bereich einfuhren. Wir sperrten anschließend mit unseren TSF auch noch die Zufahrt der Kreisstraße in Friebertshausen an der Kreuzung nach Rüchenbach bzw. Frohnhausen. Hier wurden wir nach einiger Zeit wieder von der Polizei abgelöst.
In der Zwischenzeit wurde die restliche Feuerwehr Frohnhausen noch offiziell nachalarmiert. Mit insgesamt 18 Kameradinnen und Kameraden waren wir vor Ort. Auch ein Team vom Kriseninterventionsdienst war zur seelsorgerischen Betreuung vor Ort.
Leider konnte der Verunglückte nicht mehr wiederbelebt werden und er verstarb noch am Unfallort.
Die Polizei dokumentierte im Rahmen eines Pilotprojekts die Unfallstelle auch mit einer Drohne.
Die Straße war bis ca. 19.00 Uhr gesperrt.
Sturmeinsatz Friederike in Frohnhausen
Um 14.02 Uhr wurden wir per Sirene und Prioritäten-SMS alarmiert, um vom Sturmtief Friederike umgeworfene und die verschiedene Kreisstraßen versperrende Bäume zu beseitigen. Mit einer Stärke von 1:8 rückten wir aus und konnten die Straßen schnell wieder freiräumen.
Brandalarm 4 Altenheim Weitershausen
Sonntag Nacht um 01.12 Uhr erhielten wir eine Alarmierung per Sirene und
Prioritäten-SMS und wurden wieder einmal zum Altenheim nach Weitershausen befohlen.
In Weitershausen in einer Stärke von 1:12 angekommen, erhielten wir kurz darauf die Nachricht, dass es
sich glücklicherweise erneut nur um einen Fehlalarm handelte, da ein Bewohner
geraucht und so die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.
So konnten wir den Einsatz beenden und kehrten um 02.00 Uhr wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück.
Um genau 17.00 Uhr erhielten wir unsere Alarmierung per Prioritäten-SMS.
Unsere Sirene funktionierte diesmal nicht. Der Grund dafür ist noch zu
ermitteln.
Gemeldet wurde ein Flächenbrand in der Nähe des Friedhofs in Gladenbach.
Wir rückten mit beiden Fahrzeugen in der Stärke 1:9 aus, konnten aber kurze Zeit
später schon wieder zum Stützpunkt zurückkehren.
Es handelte sich um eine fehlerhafte Alarmierung. Die Stadt Gladenbach
verbrannte in dem genannten Bereich Schnittgut und war während des Verbrennens
auch immer anwesend. Anscheinend hatte dies ein besorgter Bürger nicht gesehen
und daher den Brand gemeldet.
Die Alarmierung erfolgte um 15:10 Uhr. Die Leitstelle Marburg-Biedenkopf hatte uns anstatt der eigentlich gemeinten Wehr Fronhausen/Lahn alarmiert. Die Alarmierung wurde zurückgenommen, ein Ausrücken war nicht mehr erforderlich, so dass wir im Stützpunkt bleiben konnten.
Ölspurbeseitigung Hauptstraße Gladenbach-Mornshausen
Um 11.47 Uhr wurden wir per Sirene und Prioritäten-SMS informiert. Es gab eine Ölspur aus Frittierfett zu beseitigen, die sich durch den halben Landkreis zog. Wir zogen in der Stärke 1:10 aus und mussten den nicht korrekt beschriebenen Einsatzort erst einmal finden. In der Hauptstraße in Gladenbach-Mornshausen angekommen wurden wir fündig und streuten 2 Stunden lang die Spur ab, bevor wir wieder zu unserem Stützpunkt zurück konnten.
Notfalltüröffnung Auf dem Wehr
Die Alarmierung erfolgte um 11.13 Uhr. Wir wurden zum Haus eines
Dorfbewohners gerufen, um dort dem wartenden Notarzt und der Polizei die Tür zu
öffnen, da der Mann zusammengekauert auf einem Stuhl saß und nicht mehr
reagierte. Die Abteilung rückte in der Stärke 1:8 aus.
Im Haus konnte der Notarzt leider nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Kameraden machten die Haustür anschließend wieder schließbar und konnten
eine knappe Stunde später wieder zum Stützpunkt zurückkehren.
Um 19.24 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Kameraden aus Gladenbach alarmiert. Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand Am Rothenberg 21.
Dort mit einer Stärke von 1:9 angekommen, rüsteten wir uns mit Atemschutzgeräten aus. Ein Voraustrupp ging in das Gebäude, konnte dort aber nur noch geringe Rauchentwicklung feststellen. Der Rauch kam vom Kamin, der beim ersten Anzünden nach dem Sommer durch das Wetter nicht richtig zündete und in die Wohnung rauchte. Durch ein Lüften des Raumes konnte das Problem schnell behoben werden. Wir warteten dann noch das OK des Bezirksschornsteinfegers ab und konnten gegen 20.40 Uhr wieder abrücken.
Brand Flur Rechnyhaus in Gladenbach
Die Alarmierung erfolgte um 0.32 Uhr. Gemeldet war ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr. Als wir mit dem TSF ausrücken wollten, stellten wir einen Kupplungsschaden fest, womit das Fahrzeug für den Einsatz ausfiel. So mussten wir unsere Ausrüstung (Atemschutzgeräte, Masken, Leinen, Funkgeräte usw.) in den MTW packen und konnten so erst mit einiger Verspätung ausrücken. Die restlichen Kameraden fuhren mit Privatfahrzeugen hinterher.
Mit einer Stärke von 1:11, davon 4 Atemschutzgeräteträger, trafen wir in Gladenbach ein und brachten die Atemschutzgeräteträger in den Bereitstellungsraum. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt schon "Feuer aus" gemeldet worden, nur die CO2-Konzentration war noch zu hoch, so dass die Räume nur unter Atemschutz nach weiteren Anwohnern durchsucht werden konnten. Da schon genügend Atemschutzgeräteträger vorhanden waren, konnten wir kurze Zeit später wieder abrücken. Gegen 1.20 Uhr waren wir wieder zurück im Feuerwehrgerätehaus.
Kellerbrand Burggasse in Sinkershausen
Um 16.11 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Frohnhausen alarmiert und zu einem Kellerbrand in der Burggasse in Sinkershausen gerufen.
Gemeinsam mit den Kameraden aus Gladenbach konnte der Brand aber schnell gelöscht werden.
Kaminbrand Bachgrundstraße 23 in Sinkershausen
Um 14.08 Uhr am Samstag Mittag wurden wir durch die Sirene von zu Hause
geholt.
Und schon wieder einmal gab es einen Einsatz in Sinkershausen und schon wieder
einmal brannte dort ein Kamin. In der Stärke 1:6 rückten wir aus und waren mit
den Kameraden aus Gladenbach schon nach wenigen Minuten vor Ort. Am Einsatzort
konnte man die Flammen aus dem Schornstein lodern sehen.
Es wurde entschieden, ohne Wasser auszukommen, was auch die korrekt war.
Die Gladenbacher Kameraden stellten die Drehleiter auf und entfernten die Kaminhaube auf dem Schornstein, um besser an den Kamin kommen zu können.
Von den Frohnhäuser Kameraden wurden zwei Atemschutzgeräteträger angefordert.
Gruppenführer Dirk Ronzheimer ließ Christopher Scheld und Maximilian Steidl sich
vorbereiten.
Die beiden wurden in Wartestellung gesetzt und mussten letztendlich nicht mehr
eingreifen, da der Kaminbrand schnell gelöscht werden konnte.
Zusätzlich wurden weitere Kameraden zur Verkehrssicherung abkommandiert.
Der Schornsteinfeger reinigte über die Drehleiter den Kamin und nach 1,5 Stunden konnten wir wieder vom Einsatzort nach Hause abrücken.
Ausfall der Notrufnummern im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Am Nachmittag des 03.09.2014 fielen im Landkreis für einige Stunden alle Notrufnummern aus, daher wurden alle Feuerwehren angewiesen, eine Bereitschaft bei den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern an den Funkgeräten zu stellen. Auch wir standen in diesem Zeitraum zur Verfügung. Am frühen Abend funktionierten die Leitungen dann wieder und wir konnten die Bereitschaft auflösen.
Um 18.19 am Freitag Abend rief uns die Sirene zum 2. Einsatz in diesem Jahr. Es wurde ein Waldbrand in Sinkershausen gemeldet. In der Stärke 1:8 rückten wir aus und waren schnell vor Ort. Auch die Kameraden aus Sinkershausen und Gladenbach waren schon da. Am Einsatzort kokelte das Laub an etlichen Stellen und bei Luftzufuhr flackerten kleine Brände auf. Auch in dem Bereich liegendes Meterholz war schon angegriffen und kurz vorm Brennen. Mit den Schnellangriffseinrichtungen der Tanklöschfahrzeuge wurden die ersten Brandnester abgelöscht. Um ein vollständiges Löschen zu ermöglichen, wurde von der Zisterne am Feuerwehrgerätehaus Sinkershausen eine Wasserförderung aufgebaut. Mit Hilfe dieser Wassermengen konnten die Brandnester schnell gelöscht werden. Gegen 20.00 Uhr hatten wir dann alles aufgeräumt und konnten wieder nach Hause fahren.
Brandalarm 3 Altenheim Weitershausen
Am Donnerstag Abend um 22.54 Uhr erhielten wir eine Alarmierung per Sirene und
Prioritäten-SMS und wurden wieder einmal zum Altenheim nach Weitershausen befohlen.
In Weitershausen in einer Stärke von 1:15 angekommen, erhielten wir kurz darauf die Nachricht, dass es
sich glücklicherweise erneut nur um einen Fehlalarm handelte.
So konnten wir den Einsatz beenden und kehrten um 23.40 Uhr wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück.
Um 23.26 wurden wir gemeinsam mit den Wehren aus Gladenbach und Sinkershausen alarmiert. Grund war ein Kesselbrand in einem Wohnhaus. Wir rückten in der Stärke 1:8 mit beiden Fahrzeugen aus. Die Wasserversorgung wurde durch starken Schneefall leicht behindert, konnte aber sichergestellt werden.
Die Löscharbeiten fanden unter Atemschutz statt, da das Feuer auch Dammmaterial in Brand gesetzt hatte und sich giftige Gase bildeten. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Mit dem Entlüfter wurden die giftigen Rauchgase aus dem Gebäude entfernt.
Nach einer knappen Stunde konnten wir wieder zu unserer Unterkunft zurückkehren.
Am Mittwoch Vormittag um 10.57 Uhr wurden wir per Sirene und Prioritäten-SMS
zu einem Einsatz in Sinkershausen gerufen.
Erneut handelte es sich hier um einen Kaminbrand. Zur Bekämpfung waren
zusätzlich noch die Wehren aus Gladenbach, Biedenkopf und Weidenhausen
angerückt, da sich das Löschen als etwas langwierige Situation darstellte.
Letztendlich konnten wir den Brand aber unter Kontrolle bringen und löschen.
Brandalarm 2 Altenheim Weitershausen
Am Freitag Nachmittag um 14.33 Uhr erhielten wir eine Alarmierung per Sirene und
Prioritäten-SMS und wurden erneut zum Altenheim nach Weitershausen befohlen.
In Weitershausen angekommen, erhielten wir kurz darauf die Nachricht, dass es
sich glücklicherweise erneut nur um einen Fehlalarm handelte. So konnten wir den
Einsatz beenden und kehrten um 15.00 Uhr wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück.
Brandalarm 1 Altenheim Weitershausen
Am späten Abend um 21.52 Uhr erhielten wir eine Alarmierung per Sirene und
Prioritäten-SMS und wurden zum Altenheim nach Weitershausen befohlen.
Mit ganzen 17 Mann rückten wir aus, so dass unser TSF und der MTW voll waren und
sogar noch ein Fahrzeug privat mitkam.
In Weitershausen angekommen, erhielten wir kurz darauf die Nachricht, dass es
sich glücklicherweise nur um einen Fehlalarm handelte. So konnten wir den
Einsatz beenden und kehrten um 22.25 Uhr wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück.
Die Menge der teilnehmenden Kameraden zeigt allerdings, dass unser TSF zu klein ist und das nächste Fahrzeug hoffentlich mehr Sitze hat.
Wohnhausbrand am Südring in Weidenhausen
Um 18.20 Uhr wurden wir per Sirene alarmiert und nach Weidenhausen in den
Südring beordert. Mit beiden Fahrzeugen und in einer Stärke von 1:11 rückten wir
umgehend aus.
Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte aus Weidenhausen, Erdhausen, Gladenbach,
Kehlnbach und Frohnhausen im Einsatz.
Vor Ort angekommen, sahen wir zuerst nur leichten Rauch an der Gaube des Gebäudes. Die Kameraden
Die Atemschutzgeräteträger wurden in den Bereitstellungsraum hinter dem Haus mit der brennenden Wohnung beordert, da noch der Innenangriff lief und hier ständig Ersatz benötigt wurde.
Beim Brand gab es zwei Schwerverletzte. Einer der Verletzen musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen in das Krankenhaus Marburg verbracht werden.
Auch zwei Frohnhäuser Kameraden kamen im Haus zum Einsatz und konnten die letzten Brandherde finden und ablöschen, so dass kein weiterer Atemschutzeinsatz mehr notwendig war.
Gegen 21.10 Uhr waren wir dann wieder zurück im Stützpunkt.
Es zeichnet sich ab, dass die Frohnhäuser immer öfter zu Einsätzen gerufen werden, da wir eine größere Anzahl von Atemschutzgeräteträgern aufweisen können und diese bei Einsätzen in Gebäuden zwingend und oft in größerer Anzahl benötigt werden.
Im noch jungen Jahr 2012 gab es am Morgen des 03. Januar um 07.17 Uhr schon wieder die nächste Alarmierung für die Kameraden aus Frohnhausen, Gladenbach und Sinkershausen.
Ein Kaminbrand in der Straße Am Rothenberg wurde gemeldet. Schnell waren die Kameraden zur Stelle und konnten den brennenden Kamin unter Kontrolle bringen. Der Schornsteinfeger kehrte ihn dann letztendlich aus und das Problem war damit behoben.
Kleiner Sturmeinsatz in Frohnhausen
Am 07.12.2011 bekamen wir um 15.29 Uhr die nächste Alarmierung für dieses Jahr. Durch den Sturm waren ein paar Bäume umgefallen und die Baumspitzen ragten teilweise in den Straßenraum. Wir konnten die Hindernisse aber schnell aus dem Weg räumen.
Autounfall Bundesstraße 255 Gladenbach - Kreuzung Frohnhausen
Um 15.23 Uhr schreckte uns der Sirenenalarm am Sonntag Nachmittag hoch. Auf Nachfrage bei der Leitstelle handelte es sich aber nur um das Abbinden einer Ölspur, die durch einen Autounfall an der Bundesstraße, Abfahrt Frohnhausen, verursacht wurde.
Mit uns wurde auch noch die Feuerwehr von Sinkershausen alarmiert.
Mit 13 Kameradinnen und Kameraden aus Frohnhausen fuhren wir zur Einsatzstelle, fegten kurz die Straße, streuten Abbindemittel und konnten dann nach einer guten halben Stunde wieder nach Hause fahren.
Um 14.23 Uhr wurden wir per Sirenenalarm und Prioritäten-SMS zu einem Gasflaschenbrand nach Erdhausen beordert. Hierbei wurde besonders Wert auf das Vorhandensein von Atemschutzgeräteträgern gelegt. Mit 6 Kameraden, davon 4 Atemschutzgeräteträger, fuhren wir zum Einsatzort, wo schon die Wehren aus Erdhausen und Gladenbach vor Ort waren, die wir dann im Bedarfsfall ergänzen sollten.
In der Fabrikhalle war eine Acetylen-Flasche in Brand geraten und drohte zu explodieren. Die Flasche wurde vorbeugend mit Wasser gekühlt, um dies zu vermeiden.
Man entschied sich, die Flasche mit einem Radlader abzutransportieren. Die Schaufel des Radladers wurde hierzu mit Eis und Wasser gefüllt.
Anschließend wurde die Flasche in die Schaufel verbracht und dann zur Kühlung in den angrenzenden Bach transportiert. Während des Transportes wurde die Bundesstraße 255 kurzfristig gesperrt, um eine Gefährdung von Zivilpersonen auszuschließen.
Der Einsatz war für uns nach 2 Stunden beendet.
Feuer im Lager des Rewe-Marktes in Gladenbach
Gegen 08.30 Uhr wurden wir alarmiert, da im Lager des Rewe-Marktes in Gladenbach ein Feuer ausgebrochen war. Gemeinsam mit den Wehren aus Gladenbach, Erdhausen und Rüchenbach ging es zum Ersteinsatz. Später kamen noch Kameraden der Behringwerke Marburg, Marburg und Biedenkopf hinzu. Mit insgesamt 70 Einsatzkräften war man im Einsatz. Im Lager des Marktes hatten brennende Plastikeinkaufskörbe für die immense Rauchentwicklung gesorgt. Zu Beginn konnte der genaue Brandherd aufgrund der Rauchentwicklung nicht lokalisiert werden. Zudem waren in dem Lager auch noch die Restbestände des Silvesterfeuerwerks gelagert. Erst um 10.10 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Behringwerke Marburg stellten einen großen Lüfter mit einem Durchmesser von 2 Metern, der in der Stunde bis zu 235.000 m³ Luft austauschen kann. Der Lüfter wurde auf dem Parkdeck des Reschny-Hauses aufgestellt und von dort wurde mit zwei großen Schläuchen die Luftzufuhr in den Rewe-Markt und auch in den ebenfalls betroffenen Reschny-Markt geleitet. Der Schaden wird in 6stelliger Höhe beziffert.
Bilderquelle: Hinterländer Anzeiger (Tietz, Meistrell).
Die Sirene alarmierte uns um 16.53 Uhr. Auf Nachfrage bei der Leitstelle wurden wir zu einer Suchaktion nach Gladenbach beordert. Eine Frau wurde seit dem Mittag vermisst. Auf dem Weg nach Gladenbach konnten wir schon den Suchhubschrauber im Einsatz sehen. Anfangs waren wir mit einer Stärke von 1:7 anwesend, später stießen noch 2 weitere Kameraden zu uns. Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus den Gladenbacher Stadtteilen und einer Hunderettungsstaffel aus Marburg gingen wir mit ca. 40-50 Einsatzkräften auf die Suche nach der Vermissten. Hierbei wurde der Wald oberhalb von Gladenbach Richtung Kehlnbach und Runzhausen durchkämmt. Nach ca. 1,5 Stunden konnte die vermisste Person glücklicherweise wohlauf in der Nähe des alten Pflanzengartens gefunden werden, was uns einen erfolgreichen und glücklich ausgegangenen Einsatz bescherte. Der Einsatz endete um 19.05 Uhr.
Folgende Kameraden waren am Sucheinsatz beteiligt: Thomas Burk, Dirk Ronzheimer, Karlheinz Weber, Nico Barth, René Klingelhöfer, Michael Steidl, Maximilian Steidl, Julia Buchta, Dennis Barth, Benjamin Damm.
Kabelbrand Friebertshäuser Straße 4
Um 19.27 Uhr erhielten wir zeitgleich den Sirenenalarm und auch die Prioritäten-SMS für die Feuerwehren. Innerhalb von 3 Minuten fanden sich ca. 15 Aktive am Gerätehaus ein. Gemeldet war ein Kabelbrand, der von uns näher untersucht werden sollte. Wir begaben uns zum Einsatzort und versuchten gemeinsam mit den Kameraden aus Gladenbach, die Verursacherstelle auszumachen, was uns aber auch mit Einsatz der Wärmebildkamera und dem teilweise Entfernen der Deckenverkleidung nicht gelang. So forderte der Hauseigentümer einen Elektriker für eine Isolationsmessung an, um das Problem finden zu können, ohne das halbe Haus demontieren zu müssen. Um 20.45 Uhr konnten wir den Einsatz beenden.
Nachtrag: Der Elektriker hatte am Abend noch alle Leitungen durchgemessen, konnte aber an diesen keinen Fehler finden. Beim Einräumen seiner Geräte fiel sein Blick zufällig auf eine Fernbedienung in einem Ladegerät, die eine eigentümliche Form hatte. Als er sie anfasste, war diese heiß und stellte sich als Grund für den Einsatz heraus. Die Fernbedienung war mit dem Ladegerät verschmolzen und hatte den Verschmorungsgeruch und somit den Einsatz verursacht.
Um 21.35 Uhr erhielten wir mit den Kameraden aus Gladenbach die Alarmierung per Sirene und auch erstmalig über die Prioritäten-SMS.
Auf der K 114 war ein Transporter zwischen Gladenbach und Frohnhausen in einer Linkskurve von der Straße abgekommen, rammte die Leitplanke auf der linken Straßenseite, überschlug sich und blieb auf der linken Seite liegen.
Schon kurz nach dem Unfall wurde dieser von vorbeifahrenden Personen aus Frohnhausen entdeckt, die sofort zur Hilfe eilten.
Der Fahrer konnte sich glücklicherweise selber aus der Fahrerkabine befreien.
Die Feuerwehr Gladenbach leuchtete die Unfallstelle aus, ein Krankenwagen und ein Notarztwagen versorgten den leicht verletzten Fahrer, der in die Klinik eingeliefert wurde.
Um 19.43 Uhr wurden wir per Sirene alarmiert. In der Stärke 1:12 rückten wir umgehend aus und trafen mit den Kameraden von Gladenbach gemeinsam am Brandort ein. Ein Kamin hatte sich in Brand gesetzt und aus ihm schlugen meterhoch die Funken heraus.
Die Gladenbacher Kameraden überwachten mit der Drehleiter den Kamin und man wartete gemeinsam auf den Schornsteinfeger, der das weitere Vorgehen bestimmt.
Dann ging es schnell. Der Schornsteinfeger kam und räumte den Kamin frei. Ein zusätzliches Eingreifen der Feuerwehr war zum Glück nicht notwendig.
So konnten wir um 20.50 Uhr den Einsatz beenden und zu unserem Feuerwehrgerätehaus zurückkehren..
Um 17.57 Uhr wurden wir per Sirene alarmiert. Da die Alarmierung auf ca. 18.00 Uhr fiel und wohl Einige dachten, dass Montag war und die monatliche Sirenenübung stattfand, kamen nur 4 Kameraden zum Feuerwehrgerätehaus.
Die Nachfrage per Funk ergab einen umgestürzten Baum zwischen Sinkershausen und Weitershausen kurz nach der Abzweigung nach Weitershausen.
Mit einer Motorsäge ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Auch die Kameraden aus Gladenbach und Sinkershausen waren alarmiert worden. Als wir am Einsatzort eintrafen, räumten die Gladenbacher Kameraden das Hindernis schon aus dem Weg und wir konnten wieder die Heimfahrt antreten.
Wohnungsbrand Am Rothenberg 16
Um 20.20 Uhr wurden wir per Sirenenalarm gerufen. 20 Aktive fanden sich umgehend ein, um von der Leitstelle über einen Wohnzimmerbrand Am Rothenberg 16, bei Dieter Bartschies), informiert zu werden.
Beim Eintreffen an die Feuerstelle wurden die Kameraden aus Gladenbach schon angetroffen, die direkt von ihrem Übungsabend zum Einsatz kamen. 2 Kameraden mit schwerem Atemschutz waren schon in das Gebäude vorgerückt. Diese wurden dann von 2 Frohnhäuser Kameraden beim Erstangriff unterstützt. Der Brand weitete sich im Zwischenboden über dem Kaminofen aus und war von innen nicht zu erreichen. Als die Wohnzimmerdecke begann, einzustürzen, zogen sich die 4 Kameraden aus dem Haus zurück und griffen den sich immer weiter ausbreitenden Brand von der Terassenseite aus an.
Leider konnte auch von hier der Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden, so dass sich dieser über das komplette Haus ausbreitete. Die verwinkelt liegenden Brandnester machten ein schnelles Löschen unmöglich.
Weitere Wehren wurden alarmiert, so dass insgesamt ca. 90 Aktive am Einsatz teilnahmen.
Es wurden weitere Löschleitungen von außen gelegt, auch wurden neben der Wasserförderung aus Hydranten auch noch weitere Wasserförderungen aus der Allna und aus dem Fischteich gelegt, da der Druck aus den Hydranten nicht ausreichte, um alle Leitungen zu versorgen. Für die Wasserversorgung aus der Allna konnte glücklicherweise das Wehr herunter gedreht werden, um die Allna aufzustauen.
Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte so vermieden werden.
Der Löscheinsatz dauerte von außen bis ca. 1.30 Uhr, anschließend gingen die Frohnhäuser Kameraden mit einem Angriffsrohr in das Gebäude hinein, um die immer wieder auflodernden Brandnester einzeln zu löschen.
Gegen 2.30 Uhr hieß es dann "Feuer aus" und die Kameraden konnten aufräumen. Gegen 4.00 Uhr war dann der Einsatz beendet und alle Kameradinnen und Kameraden konnten nach Hause.
Einen besonderen Dank an dieser Stelle auch noch den Familien im Dorf (Steidl, Becker, Jochum, Preisig usw.), die die Kameraden die ganze Zeit über mit kalten und warmen Getränken versorgt haben.
Laut Angaben des Hausbesitzers ist die Brandursache schon geklärt. Der Orkan habe den Kamin etwas verschoben, so dass eine Lücke entstand, durch den Funkenflug stiebte und das Holz in Brand setzte.
Auch Frohnhausen blieb vom Orkan Kyrill nicht verschont. Am Abend des Donnerstags fuhren wir einmal schon mit 5 Kameraden auf den Rothenberg, wo ein Baum quer über der Straße lag und diese vollständig blockierte. Der Baum wurde kurzerhand zersägt und somit war die Straße erst mal wieder befahrbar. Auch Richtung Frieberthausen hing etwas unterhalb der Frohnhäuser Mühle ein Baum teilweise in den Fahrbahnbereich. Dieser wurde ebenfalls so beschnitten, dass ein gefahrloses passieren wieder möglich war. Anschließend fuhr man wieder zurück zur Unterkunft und hoffte, dass es das gewesen war.
Um 23.05 Uhr kam dann die offizielle Sirenenalarmierung. Es fanden sich ca. 20 Kameradinnen und Kameraden am Feuerwehrgerätehaus ein. Aufgabe war nun jedoch nur noch die Absperrung der Straße "Am Rothenberg", da weitere Bäume umgestürzt waren und die Fahrbahn wieder komplett blockierten und ein erneuter Einsatz vor Ort eine zu hohe Gefährdung der Kameradinnen und Kameraden bedeutet hätte. So konnten dann einige Kameraden wieder nach Hause geschickt werden.
In der Nacht gegen 2.00 Uhr wurden dann die Bäume auf dem Rothenberg beseitigt, um für den am Freitag morgen umgeleiteten Berufsverkehr eine Möglichkeit zu geben, über Frohnhausen zu fahren, da der Bereich der Bundesstraße ab der Frohnhäuser Kreuzung bis zur Rüchenbacher Hecke gesperrt war.
Am frühen Montagnachmittag wurden wir um 14.29 Uhr alarmiert, da in Sinkershausen in der Bachgrundstraße 30 ein Kamin brannte.
Mit einer Stärke von 1/8 ging es mit beiden Fahrzeugen zum Einsatzort. Man
traf hier sogar noch vor der Stützpunktwehr Gladenbach ein, die natürlich
ebenfalls alarmiert wurde und mit 3 Fahrzeugen anrückte.
Die Feuerwehr Sinkershausen war ebenfalls mit 3 Kameraden anwesend, brauchte ihr
Fahrzeug aber nicht einzusetzen.
Beim Eintreffen sahen wir starke Rauchentwicklung aus dem Schornstein. Die Gladenbacher Kameraden setzen ihre Drehleiter ein, um den brennenden Ruß mit einer Schlagkette zu entfernen, damit das Feuer seiner Grundlage beraubt wird. Dies gelang in kürzester Zeit.
Mit leichtem Atemschutz konnten nun einige Kameraden den Wohnraum betreten, um von hier aus weiterarbeiten zu können. Hierzu wurde auch das Entrauchungsgerät eingesetzt.
Nach gut einer Stunde war der Brand gelöscht und der Kamin so weit heruntergekühlt, dass keine weitere Brandgefahr mehr bestand und die Feuerwehren wieder den Heimweg antreten konnten.
Wohnungsbrand Sportplatzstraße 8
Am 13. März wurden wir, am Frühstückstisch sitzend, durch die vorbeifahrenden Feuerwehrfahrzeuge der FFW Gladenbach alarmiert. Unsere Sirene hatte nun schon zum 2. Mal ihren Dienst versagt. Trotzdem fanden sich 16 Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz ein.
Im Haus von Heinz Klingelhöfer war durch einen technischen Defekt eines Fernsehers ein Zimmer unter dem Dach in Flammen aufgegangen.
Die Feuerwehr Gladenbach setzte ihre Drehleiter ein, um den Brand von oben eindämmen zu können. Hierzu wurde ein Loch in das Dach gebrochen.
Von innen drangen Atemschutzgeräteträger in das Zimmer ein, um zu löschen. Der Brand konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Durch die starke Rauchentwicklung konnten aber nur die Atemschützer im Hause arbeiten. Erst als der Rauch abgezogen war, konnte man das Ausmaß der Zerstörung sehen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 25.000 €.
Verletzte gab es zum Glück keine.
Brand des Freizeitbades Nautilust in Gladenbach
In den Abendstunden des 2. Januar brannte das Freizeitbad Nautilust lichterloh. Ursache war ein technischer Defekt in einem Solarium. Feuerwehren aus mehreren Stadtteilen waren am Einsatz beteiligt, darunter auch Frohnhausen.
Unsere Tragkraftspritze (TS) lief 16 Stunden ununterbrochen und zeigte keine Ermüdungserscheinungen.
Rest folgt (Scan Ausschnitt Zeitung, ausführlicherer Bericht).
Stand: 03.02.2025